Der ländliche Raum als Altenheim der Nation?
Die jungen Menschen – abgewandert aus Mangel an beruflichen Perspektiven? Nicht mit uns!
Der ländliche Raum ist Heimat für uns und soll es auch bleiben! Daher wollen wir auf dieses Problem aufmerksam machen und dem entgegenwirken und sind der Meinung:
- Die einzelnen Regionen müssen gestärkt werden. Gerade Randregionen und benachteiligte Gebiete müssen entsprechend ihrer Ausgangslage und ihrer Potentiale förderpolitisch berücksichtigt werden, so dass auch hier zukunftsfähige Wirtschaftsbereiche – Wachstumskerne – unterstützt werden können.
- Die Menschen in den einzelnen Gebieten müssen stärker in die Entwicklung der Regionen einbezogen werden. Ihnen muss als regionalen AkteurInnen mehr Verantwortung und Entscheidungskraft gegeben werden. Die Maßnahmen zur Entwicklung der ländlichen Räume sollten mit den Menschen vor Ort umgesetzt werden. Insofern sollten Dorfgemeinschaften, Vereine und Verbände gefördert werden. Vor allem junge Menschen müssen stärker in Entwicklungsprozessen in ihrer Region beteiligt werden.
- Um die Wirtschaftskraft und Wettbewerbfähigkeit zu verbessern und neue Marktchancen ergreifen zu können, müssen die ländlichen Regionen gestärkt werden. Erreicht werden kann das mittels Förderung der Umstrukturierung, Entwicklung, Innovation und Investition.
- Die Berufsorientierung mit Beratungs- – und Informationsangeboten als Bestandteil des Lehrplans in den allgemein bildenden Schulen sollte frühzeitig erfolgen und auch konsequent umgesetzt werden. Zudem sollten an Schulen berufliche Perspektiven in der Region aufgezeigt werden und Zugänge zu regionalen Unternehmen/ArbeitgeberInnen verbessert werden, um die Bleibemöglichkeiten in der Region deutlich zu machen. Von Bedeutung ist zudem, dass junge Menschen, die sich in der Entscheidungsphase ihres beruflichen Werdegangs befinden, über die grünen Berufe, die den ländlichen Raum prägen, umfassend informiert werden.
- Die Infrastruktur im ländlichen Raum zur Sicherung der Grundversorgung und zur Steigerung der Lebendqualität muss auch in den strukturschwachen Regionen Bestand haben.
Um junge Menschen in der Region zu halten und oder zum Rückkehren nach Ausbildung und Studium zu motivieren, brauchen sie positive Arbeits– und Lebensperspektiven. Der demographische Wandel und die hohe Arbeitslosigkeit als zentrale gesellschaftspolitische Herausforderungen stellen insbesondere die ländlichen Räume vor große Aufgaben. Um die damit einhergehende Abwanderung junger Menschen einzudämmen, bleibt die Schaffung von Beschäftigung und die Stärkung der Wirtschaftskraft ein bedeutendes Ziel der Regionalpolitik.
Mit einem Themendorf auf dem DLT wollen wir auf unsere Präventionsthemen aufmerksam machen!
Mehr Infos dazu erfahrt ihr hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Urbanisierung